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Veranstaltung des Politischen Forums Ruhr am 30. April 2019

Thema: Welches Europa bekommen wir, welches Europa wollen wir?
Musikalisches Entrée:Gitarrenduo Martina Gruber und Tristan Angenendt
Moderation:Andreas Tyrock, Chefredakteur WAZ
Begrüßung:Dr. Stephan Holthoff-Pförtner
Vorsitzender des Politischen Forums Ruhr

Podiumsgäste:

Annalena Baerbock MdB
Bundesvorsitzende
Bündnis 90/Die Grünen

Dr. Katarina Barley MdB
Spitzenkandidatin der SPD
für die Europawahl 2019

Elmar Brok MdEP
Vorsitzender des Europäischen Demokratiefonds und
Mitglied des Vorstandes der CDU Deutschland
und der EVP

Philippe Oddo
Geschäftsführender Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender des Privatbankhauses ODDO BHF

Zum Thema „Die Europäische Union ist die erfolgreichste Friedens- und Wohlstandsordnung der jüngeren Geschichte, das Europäische Parlament die einzige nationenübergreifende, durch seine Bürger direkt und frei wählbare Institution der Welt. Europa ist weit mehr als ein Projekt, es ist gelebte Realität, seine Errungenschaften – Frieden, Stabilität, gemeinsame Währung, Mobilität – sind selbstverständlich geworden. Zu selbstverständlich? Die Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 wird die wichtigste Richtungs-, ja Schicksalsentscheidung dieses Jahrzehnts werden. 100 Jahre nach Versailles, 80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs und 30 Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ besteht erstmals die Gefahr, dass Links- wie Rechtspopulisten die europäische Idee aus dem Parlament heraus von innen bedrohen und Erreichtes rückgängig machen. Mit dem Symposium „Welches Europa bekommen wir, welches Europa wollen wir?“ möchte das Politische Forum Ruhr einen spürbaren zivilgesellschaftlichen Impuls geben – für ein wirtschaftlich starkes, freies, soziales und geeintes Europa, das sich populistischen Anfeindungen jeglicher Art entgegenstellt. Dass der Wert und die Bedeutung Europas nicht erst erkannt werden, nachdem sie verloren wurden: Darin liegt die Verantwortung einer europäisch denkenden und handelnden Zivilgesellschaft. Denn Politik ist zuallererst Sache der Bürger, die ihren Willen nicht zuletzt in Wahlen und Abstimmungen artikulieren und damit politisches Handeln legitimieren. Dieses Signal sendet das Politische Forum Ruhr aus einer der historischen Kernregionen der „Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl“, dem Ruhrgebiet, und knüpft damit bewusst an die Gründungsgeschichte der Europäischen Union als einzigartiger supranationaler Organisation an.“
(Dr. Stephan Holthoff-Pförtner)